Tagesprogramm zur Fachtagung
Sozialraumorientierung am 25.04.2014

08:30 Uhr

Ankommen, Anmeldung und Kaffeeempfang
09:00 Uhr Eröffnung und Begrüßung
Geschäftsführung Lebenshilfe Radkersburg: Helene Kager
Moderator: Bernhard Possert

09:30 Uhr

Prof. Dr. Wolfgang Hinte

Prof. Dr. Wolfgang Hinte
Hochschullehrer Universität Duisburg - Essen Leiter des "Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung"

Vortrag:
Das Fachkonzept Sozialraumorientierung in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe

Zunächst erfolgt eine ausführliche Darstellung von Menschenbild und Handlungsprinzipien des Fachkonzepts anhand praktischer Beispiele aus den Berufsfeldern der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe. Danach werden mögliche Konsequenzen für regionale Strukturen, Trägeraufbau und Finanzierungsformen dargestellt sowie die Anforderungen an das professionelle Personal beschrieben.
10:45 Uhr Pause mit Kaffee und Kuchen
11:15 Uhr

Mag. Ingrid Kramer

Mag.a Phil. Ingrid Krammer
Studium der Germanistik und Erziehungswissenschaften, Abteilungsvorständin des Amtes für Jugend und Familie in Graz

Impulsreferat:
Praxisbericht: Sozialraumorientierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Das Grazer Modell.
Wie hat sich die Hilfe-Landschaft aufgrund der Einführung des Fachkonzepts Sozialraumorientierung verändert? Anhand von "best practice"-Beispielen wird gezeigt, wie sozialräumliches Arbeiten in der Praxis funktionieren kann.
Neben dem Einzelfall steht verstärkt auch die Arbeit mit mehreren Kindern und Jugendlichen eines Sozialraums im Mittelpunkt: Passgenaue Hilfe, fallunabhängige und fallübergreifende Arbeit sind die Bausteine gelingender Kinder- und Jugendhilfearbeit.


11:40 Uhr

Edith Hirzer

Edith Hirzer
Lebenshilfe Radkersburg
Standortleitung Werkstätte Straden

Impulsreferat:
Personenzentrierte Planung und Sozialraumorientierung
Mut machen - Möglichkeiten entdecken - Horizonte erweitern
Wie kann es uns als UnterstützerInnen gelingen - orientiert an den Fähigkeiten und Stärken, sowie am Interesse und am Willen einer Person - Lebenswelten neu zu gestalten um Lebenssituationen zu verbessern? Wie schafft man, mit viel Engagement und viel Gespür für "glückliche Zufälle", Verbindungen zu sozialen Räumen in der Umgebung? Mit zwei Beispielen möchte ich darstellen, wie Menschen mit Behinderung im Gemeinwesen einbezogen sind und gehört werden.
Nicht "Für dich" sondern "Mit dir" soll unser Motto sein und das in allen Bereichen des Lebens!


12:00 Uhr

Mag. Dr. Alois Krammer

Mag. Dr. Alois Krammer
Studium der Soziologie, Kunstgeschichte, Philosophie, Wirtschaftswissenschaften
Leiter des Bereiches Arbeit und Beschäftigung alpha nova


Vortrag 4:
Soziale Arbeit statt Inklusionsrhetorik: Über Person-zentrierte und Lebensraum-bezogene Soziale Arbeit (auch) bei Menschen mit Behinderung
Seit vielen Jahren wird in der Behindertenhilfe über Inklusion gesprochen.
Aber wie kommt man von der "Inklusionsrede" zur "Inklusionspraxis"? Welche beruflichen Grundlagen sind dafür notwendig, welche Ausbildungen sind erforderlich?
Soziale Arbeit befasst sich mit dem gelingenden Zusammenwirken von Person und (sozialer) Umwelt. In der Behindertenhilfe führt sie ein Schattendasein.
Warum und wie kann eine Person-zentrierte und Lebensraum-bezogene Soziale Arbeit die pädagogischen Zugänge ergänzen oder ersetzen?
Alois Krammer versucht in seinem Beitrag einige Antworten darauf zu geben.


12:20 Uhr Diskussion und Fragemöglichkeit
Arbeitsgruppenzuteilung
13:00 Uhr Mittagspause/Buffet im Erdgeschoss

14:00 Uhr AG Wolfgang
Hinte
AG
Alois
Krammer

AG
Ingrid Krammer

AG
Edith Hirzer
AG weitere Themen AG weitere Themen
15:00 Uhr Pause
15:30 Uhr Berichte aus den Arbeitsgruppen
16:00 Uhr Diskussion und abschließende Statements der ReferentInnen + Geschäftsführung

16:30 Uhr Ende

Anmeldung

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