5. Mai 2012 Tag der Inklusion

Menschen mit Lernschwierigkeiten/Behinderung gehen
für sich selbst an die Öffentlichkeit

Vor über einem Jahr machte sich eine Gruppe jugendlicher und erwachsener Menschen mit Lernschwierigkeiten auf den Weg um auf ihr Leben, ihre Anliegen und ihre Rechte aufmerksam zu machen.

Dabei konfrontierten sie am 5. Mai - dem Tag der Inklusion - Menschen in und um Bad Radkersburg mit dem Thema Inklusion.

Wie leben Menschen mit Lernschwierigkeiten/Behinderung?
Diese Frage wurde PassantInnen gestellt. Andere Menschen wissen oft nich Bescheid, wie Menschen mit Behinderung leben, was sie behindert und dass sie sich ausgeschlossen fühlen.

Was ist Inklusion?
Dieser Begriff war für manche Befragten neu, die InterviewerInnen klärten sie dann darüber auf. Alle Menschen, egal wie sie sind, gehören zur Gesellschaft dazu. Niemand darf ausgeschlossen werden. Inklusion bedeutet, dass alle Menschen in unserer Gesellschaft grundsätzlich gleichberechtigt leben. Jeder Mensch hat Anspruch auf gesellschaftliche Teilhabe und ist ein wertgeschätzter Teil der Gesellschaft. So bedeutet Inklusion auch, dass es im Leben keinen Unterschied macht, ob jemand eine Beeinträchtigung hat oder nicht. Unterschiede sind ganz normal. Vielfalt ist willkommen. Das gilt für alle Menschen.

Wenn alle Menschen in der Gesellschaft akzeptiert sind und in vollem Umfang teilnehmen können wenn Offenheit und Toleranz die Haltung von Menschen prägen und wir niemanden ausgrenzen, wenn Vielfalt als Bereicherung empfunden wird, dann leben wir Inklusionl.

Tag der Inklusion

SchülerInnen und KundInnen arbeiteten
gemeinsam am Thema Inklusion